Homöopathie heilt durch Verdünnung

                   “Gleiches mit Gleichem bekämpfen”

Das war die Devise des Erfinders der Homöopathie, Samuel Hahnemann. Schon damals galt Hahnemanns alternative Medizin als anerkannte Heilmethode. Das lag nicht zuletzt daran, dass sich die Schulmedizin mit Therapien wie

  • Einläufen
  • Schröpfen
  • Aderlässen

einen schlechten Ruf aneignete. Statt die Kranken zu heilen, wurden sie geschunden.

Homöopathie Erfinder Samuel Hahnemann stieß bei der Übersetzung eines englischen Werkes zufällig darauf, dass Malaria mit Chinarinde bekämpft werden kann. Hahnemann probierte die Rinde und beobachtete schon bald Symptome wie hohes Fieber und Schüttelfrost, die bei Malaria ebenfalls auftreten.

Für ihn war klar: Krankheiten können mit Mitteln geheilt werden, die ähnliche Krankheitssymptome hervorrufen. Da diese Mittel häufig Tollkirsche oder Arsen enthielten, mussten sie so weit verdünnt werden, bis sie ihre giftige Wirkung verloren. Die mineralische oder ungenießbare pflanzliche Urtinktur wird tröpfchenweise nach genauen Vorgaben verdünnt.

Die Verdünnungen werden in 10er-, 100er, 1.000er-Schritten und darüber hinaus nach Potenzen gezählt. Besonders häufig werden D3-Potenzen verkauft. Dabei ist der Wirkstoff um das 1000-fache verdünnt. Auf einen Tropfen Wirkstoff kommen 999 Tropfen des Lösungsstoffes.